Spezielle Schmerzpsychotherapie

Schmerz, ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, kann mit tatsächlicher oder möglicher Gewebsschädigung verknüpft sein oder wird mit Begriffen einer solchen Schädigung beschrieben. Auch die Wahrnehmung von nachweislich auf Gewebsschädigung basierenden akuten und chronischen Schmerzen unterliegt psychischen Faktoren, die wesentlichen Einfluss auf die schmerzbedingte Lebensgestaltung haben. Psychische Belastungsfaktoren und ungünstige Lebensweisen sind daher, neben der Gewebsschädigung, oftmals wesentliche Bedingungen für das Schmerzempfinden und beeinflussen deren Intensität und Dauer maßgeblich. Weiterhin können vor allem chronische Schmerzen selbst zu einer unerträglichen Belastung im Leben eines Menschen werden, was unter Umständen auch zu erheblichen Lebenseinschränkungen, Niedergeschlagenheit und Ängsten führen kann.

Eine Hilfestellung kann hier die Spezielle Schmerzpsychotherapie leisten, um schmerzaufrechterhaltende Belastungsfaktoren und Lebensweisen zu verändern, sowie die Schmerzen selbst und ihre Folgen zu lindern.

Im Rahmen interdisziplinärer Zusammenarbeit von Ärzten, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Psychotherapeuten wird der Schmerz dadurch sozusagen von mehreren Seiten angegangen.